Jean.Luc – Herz/Schrei

Hey Metalheads,

Heute habe ich nach langer Pause mal eine etwas andere Review für euch. Normalerweise dreht sich ja hier alles um Metal heute, allerdings gibt es mal etwas Deutschrock auf die Ohren. Jean.Luc, der ist ja sonst immer mit Above Avarage unterwegs, hat seine eigene Platte „Herz/Schrei“.

Es gibt heute nicht nur meine Meinung zu seinem Album Herz/Schrei. Auch ein paar persönliche Eindrücke von Jean-Luc selbst, dürft ihr hier lesen.

Die EP umfasst ganze fünf Lieder, die wie gesagt dem Deutschrock zuzuordnen sind.
Mein Lieblingssong ist „Sag dass du mich liebst“. Liegt vielleicht daran, dass ich den im Auto irgendwie als erstes und als intensivstes irgendwie wahrgenommen habe. (Ich hab festgestellt, dass mein Autoradio die nicht nach der Reihenfolge auf der CD abspielt hat) Jean-Luc schafft es mit seiner Stimme einfach unter die Haut zu gehen. Die Texten, die gehen nicht nur einfach ins Ohr sondern auch ins Herz. Man muss über sie nachdenken und sie berühren einen sehr tief.

Da hab ich echt mit Gänsehaut im Auto gesessen und war hin und weg von der ganzen EP. Jetzt kommen wir zu den persönlichen Einblicken von Jean Luc (übrigens lest ihr dann auch gleich die Titel):

01. Zwischen den Zeilen Habt ihr euch schonmal gefragt wie manche Songs entstehen? Jeder geht mit bestimmten Situationen im Leben anders um, zb. wenn jemand von uns gegangen ist, die große Liebe zu Ende geht oder man einfach Angst hat zu versagen… Wir fliehen oft in die Musik und singen Zeilen von jemand anderen um unseren Schmerz auszudrücken da uns oft die Worte dafür fehlen… Aber, hat jemand mal an den Künstler dahinter gedacht? An die Person die über Wochen oder Monate diese Szenerie immer wieder durchleben muss um das Erlebte zu verarbeiten? Für mich ist die Musik meine ganz eigene Therapie geworden, um mit schweren Momenten im Leben klar zukommen oder ggfs. diese zu verbreiten.

02. Legenden: Wir sitzen oft auf der Arbeit oder zu Hause und sind der festen Überzeugung, dass wir einzigartig sind ohne unser Potenzial wirklich mal zu austesten. Die Trägheit hat überhand genommen und kaum einer will das eingestehen. „Legenden“ ist ein Aufruf! Also Los! Hoch mit dem Arsch und lasst uns Legenden sein!

03. Sag dass du mich liebst: „Ich liebe dich“ sind drei kleine Worte, die dein Leben verändern können… Jeder von uns war schonmal in dieser Situation, in der man Gefühle für jemanden entwickelt und sich sicher ist, dass das die eine Person für die Zukunft ist. Und manchmal nimmt man allen Mut zusammen, wagt den einen Schritt in dem das Herz kurz vorm platzen ist und… wird enttäuscht. Denn die Person gegenüber empfindet nicht so wie man selbst. #NoHappyEnd So kann es eben auch gehen…

04. Es ist nie zu spät: Es gibt Songs die ich mit bestimmten Personen verbinde. Sobald auch nur die Melodie erklingt, startet in meinem Kopf ein kleiner Film, der größtenteils die positiven Momente abspielt. Und ich bin dankbar für die Erinnerungen. Viele Situationen im Leben formen uns zu dem, der wir heute sind. Ich schaue wirklich gerne zurück und erinnere mich an all die positiven Momente, um diese nochmal im Kopf zu durchleben. Dafür ist es schließlich nie zu spät.

05. Nirgendwo daheim: Auch wenn man es beim ersten mal vermutlich nicht raushört, ist dies mein persönlichster Song. Als Scheidungskind bin ich bis heute 18 mal umgezogen… hatte immer wechselnde Freunde… und musste irgendwann schmerzlich festellen, dass ich kein Heimatsgefühl entwickeln konnte. Ich weiß nicht, ob sich jemand mit dem Thema identifizieren kann oder möchte, aber mir lag es auf dem Herzen diese Worte mal rauszuschreien und es schlicht zu akzeptieren.

Was natürlich nicht fehlen darf ist ein musikalischer Einblick:

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Posted by: Chiawen on

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