Sober Truth – Interview (2019)

Hey Metalheads,

wir haben heute für euch unser erstes Interview für euch. Sober Truth steht uns Rede und Antwort.

1. Wie kam es überhaupt zu der Band?

In 2007 gründete wir mit der Anfangsformation Torsten Schramm, Stefan Müller, Tobi Thauer und Daniel Buchberger eine Band, die von Beginn an auf das Gaspedal drückte. Das hieß, so ist auch ja auch noch heute, für alle ein hohes Maß an Einsatz und Spielgeilheit. Unterwegs zu sein mit der Band und gelebter Mission unsere Musik zu verbreiten, auch wenn sie nicht gerade unbedingt Massentauglich erscheint. Die Band nicht nur als Hobby abzutun, sondern es auch mit allen Facetten die dazugehören zu Leben und mit Inhalten zu füllen. Brenne vor Leidenschaft und unser BURN BURN BURN kam etwas catchy 🙂 aber trifft es auch ganz gut und die Anfangszeit unseres mittlerweile dreizehnten Bandjahres.

2. Der Wandel wird ja bei Sober Truth groß geschrieben. Es gab ja einige personelle Wechsel. Wie kam es zu der aktuellen Besetzung?

In 13 Jahren passierte so einiges und nicht nur in der Bandbesetzung. Die veränderte sich im Schnitt alle 2 Jahre, meist aufgrund Familie und Beruf wurde an den Instrumenten gewechselt. Seit 2014 sitzt am Hocker unser Sam, am Bass unsere Jules seit 2016 und an der Leadgitarre der Aaron seit 2017. Torsten hat als Gründungvater immer wieder die Grundmessage der Band beibehalten. Energie und Leidenschaft und viele Touren quer durch die ganze Republik machen uns als Band aus. Kurzum, man muss schon `nen ganzen Hau weg haben um das so zu machen :-)!

3. Jules spielt ja nicht nur am Bass, sondern ist auch mir für die Vocals zuständig. Vorher waren es ja immer männliche Stimmen. Warum jetzt eine weibliche?

Die Band Sober Truth ist musikalisch schon immer sehr vielseitig und offen für neues gewesen, deshalb probieren und testen wir bei unseren Bandproben oft auch viel neues. Da wir bisher immer nur männliche Stimmen im Bereich der Backing vocals kennen lernen durften, dachten wir es wäre langsam mal an der Zeit für was neues.

4. Was zeichnet euren Aaron Vogelsberg als Gitarristen aus?

Unser Lead – Gitarrist Aaron Vogelsberg ist trotz seines jungen alters ein kreativer und technisch sehr versierter Gitarrist. Seit seinem Bandeintritt hat er die Band sehr bereichert und beim Songwriting für unser neues Album “PSYCHOSIS“ einen großen Beitrag geleistet.

(c) Freylin Fotografie

5. Necroslaughter benutzt ja ein Pseudonym. Gibt es dafür einen Grund und warum haben hat nicht die ganze Band welche?

Schlagzeuger haben ja manchmal so ihre ganz besonderen Eigenarten. Unser Drummer fühlt sich mit seinem Pseudonym wohler und findet es passt besser zu ihm. Wir anderen für unseren Teil fühlen uns mit unseren Namen wohl und haben bisher nicht über Pseudonyme nachgedacht, oder es für notwendig gehalten. Aber wie man so schön bei uns im Kölner Raum sagt: “Jeder Jeck ist anders“

6. Warum seit ihr bei Sober Truth? Was zeichnet die Band aus?

Leidenschaft, Liebe und eine Überdosis Rock´n Roll. Bei uns geht es sehr familär zu, das heißt wir sehen uns sehr oft und bekommen alles voneinander mit. Das bedeutet oft auch Hilfe zur Lebenshilfe 🙂 Alles gemeinsam! So richtig old school, leider Geil.

7. Warum heißt Sober Truth eben „nüchterne Wahrheit? Welche Geschichte steckt dahinter?

Wir hatten bei Bandgründung in 2007, jeder von uns 5 Bandnamen aufgeschrieben. Es kam dann zu der Anzahl von 20 Namensideen. darunter waren 19 extrem schlecht :-). Bei diesem waren alle dafür, zumal sich zum damaligen Zeitpunkt drei der Band tatsächlich im Dauer Nüchternen Zustand sich befanden 🙂 Im Kern packen wir unsere Themen generell nüchtern und direkt an. Im Vollrausch ist da keiner. ROCK´N ROLL 🙂 \m/

(c) Freylin Fotografie

8. Wie ist es für euch wenn ihr auf der Bühne steht?

Wenn man live auf der Bühne steht, ist das wie ein Rausch. Man vergisst alles um sich herum und lebt ganz im Moment. Es bedeutet uns viel, wenn wir Leute mit unserer Musik mitnehmen und berühren können. Die Bühne ist genau wie die Musik unsere Leidenschaft.

9. Was war so das schrägste oder einprägsamste Ereignis bei einem Gig für euch?

Bei den vielen Auftritten, die wir pro Jahr bestreiten, erlebt man öfter mal seltsames Zeug. Neulich wurden wir bei einem Gig in Darmstadt mit den anderen Bands des Abends, wegen zu hoher Lautstärke von dem Security-Personal vor die Tür gesetzt. Wir hatten das Glück, das wir als einzige Band von dreien noch spielen durften. Ohne Bezahlung und Erklärungen wurden wir dann auf den fast 200km langen Rückweg geschickt. Jeder Gig ist halt anders und der eine besser als der andere, aber so etwas beschäftigt einen dann schon.

10. Wie habt ihr nach dem Rauswurf bei dem Gig in Darmstadt reagiert?

Es war etwas irritierend, da die Security förmlich drängten und es war halt ein Rausschmiss. Was willste da machen, gibt ja nur 2 Möglichkeiten. Wir haben alle besonnen reagiert. Die Zuschauer waren da aufgebrachter. Diese wurden im Nachgang von uns wiederum eingeladen bei einen unserer Konzerte als special guest dabei zu sein. Dieses beruhigte doch die etwas seltsame Diskussionsrunde in Darmstadt. Ein sehr seltsamer Abend, aber scheiße passiert.

(c) Freylin Fotografie

11. Wie entsteht bei euch ein neuer Song? Wer hat da seine Finger drin, was für Ideen fließen mit ein …. ?

Wenn wir einen neuen Song schreiben, kreieren wir als erstes die Gitarren-Riffs zu einem Schlagzeugbeat am Computer und fügen alles nach und nach zusammen. Nach Fertigstellung der Gitarren, werden dann Schlagzeug und Bass zusammen in unserem Proberaum in Siegburg hinzugefügt! Hier machen wir alles gemeinsam.Besucht doch mal unsere Proberaum Seite bei Facebook, hier erhaltet ihr einen elementaren Einblick zum SOBER-Working. ► https://www.facebook.com/proberaumsobertruth/

Als letztes fügen wir, wenn alles auf einander abgestimmt ist den Gesang hinzu und optimieren,alles, bis wir mit dem Gesamtwerk zufrieden sind.

12. Welche Wünsche habt ihr für die Zukunft? Und welche davon sind auch realisierbar?

Das wir als Band noch so lange es geht, alle Gesund und Munter sind und zusammen Live unterwegs zu sein. Weiterhin trägt uns der Wunsch so tolle Alben produzieren wie bisher, denn wir sind auf alle sehr stolz und selber immer schon gespannt, was als nächste Weiterentwicklung passiert oder noch passieren kann. Das ist realisierbar. Wir sind uns sicher, das SOBER auch noch in 10 Jahren existiert, in welcher Form auch immer.

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Posted by: Chiawen on

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